In diesem Jahr habe ich unglaubliche Mengen Salbei geerntet. Weil man ja sagt, das im Garten der Gärtnerin immer die Pflanzen gedeihen die sie braucht, habe ich mal nachgesehen.

P.A. Matthioli erwähnte Salbei als „Kraut welches Ärzten und Köchen gleichsam dienlich ist.“ Die ätherischen Öle weisen antibakterielle und antivirale Eigenschaften auf. Man verwendet es heute vorwiegen bei Magen Darm Beschwerden und Erkältungserkrankungen. Viele kennen ja den Salbeitee und die Salbeibonbons bei Halsweh. Ausserdem gegen übermässiges Schwitzen. Frauen ab 47 wissen genau was ich meine. Man sollte aber nicht mehr als 6 Blättchen am Tag zu sich nehmen. Wie überall „die Dosis ist entscheidend“.

Im Mittelalter bis heute setzt man Salbei bei rituellen Räucherungen des Hauses ein, ursprünglich um Hexen und Geister zu vertreiben aber auch heute noch in vielen Kulturen nach Krankheiten.
In meiner Praxis verwende ich den Salbei als fertige Zubereitung. Das Salbeibad von Dr. Hauschka für Fußbäder, in der Erkältungszeit und bei Hautunreinheiten auch als wohltuende Gesichtskompressen. Dann duftet die ganze Praxis. Für Sie Zuhause auch gerne als wärmend erfrischendes Wannenbad oder in „heißen Zeiten“ für Waschungen. Gerne erzähle ich Ihnen bei Ihrem nächsten Besuch mehr darüber.

Als Hobbyköchin freue ich mich schon auf so allerlei, Spätzle mit Buttersalbei, Saltimbocca, Möhren-Salbei Pizzini … natürlich alles nur weil es der Gesundheit dient!